Betreuung, Therapie und Beratung
Das Beschäftigungsteam bietet den Heimbewohnern vielfältige Freizeit- und Betätigungsmöglichkeiten: Gedächtnistraining, Gesprächskreise, Kreatives Gestalten mit verschiedenen Materialien, Seniorengymnastik und Seniorentanz, Singspiele, jahreszeitliche Feste und Feiern, Ausflüge, u.v.m..
Verschiedene Trainings- und Therapiearten für einzelne Bewohner und für Gruppen werden durch unser Personal angeboten: Gehübungen, Gleichgewichtsübungen, Wasch- und Anziehtraining, Esstraining, Hörübungen, Sprechübungen, Musiktherapie, Entspannungstechniken, u. v. m..
Die physiologische Betreuung führen erfahrene Krankengymnasten bei Bedarf durch.
Für die Seelsorge sind ein evangelischer Pfarrer und ein katholischer Pfarrer aus Pritzwalk zuständig. Bei Bedarf und nach Rücksprache findet ein evangelischer und ein katholischer Gottesdienst statt. Regelmäßig stattfindende Feste, wie z. B. das jährliche Sommerfest, sowie ein jährlicher Seniorenfasching runden die Aktivitäten ab.
Wohnbereich für allgemeine Pflege
Die Bewohner des Wohnbereichs für allgemeine Pflege werden nur in geringem Maße mit verhaltensauffälligen oder desorientierten Mitbewohnern konfrontiert.
Körperliche und funktionale Einschränkungen sowie ein Verlust an Selbstpflegefähigkeiten stehen auf diesem Wohnbereich im Vordergrund, also die Nassische" Grund- und Behandlungspflege. Neben der Versorgung schwerstpflegebedürftiger und ggf. bettlägeriger Bewohner liegt der Fokus der Pflege auf diesem Wohnbereich vor allem auf der rehabilitativen Pflege, womit insbesondere Rehabilitation in Bereich der Selbstpflegefähigkeiten und der Mobilität gemeint ist.
Die Bewohner des Wohnbereichs für allgemeine Pflege (auch die überwiegend bettlägerigen Bewohner) werden selbstverständlich in sämtliche Beschäftigungs- und Freizeitangebote des Hauses integriert und somit auch von den Mitarbeiterinnen des Beschäftigungsteams betreut.
Pflegeentwicklung und Pflegeforschung
Um unser Pflegeverständnis sowie die Pflegepraxis laufend auf dem neuesten Stand der internationalen Erkenntnisse zu halten und dementsprechend weiter zu entwickeln, identifizieren wir den aktuellen Stand der Forschung und setzen neue bzw. bewährte pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis um. Durch die Identifizierung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und - im kleinen Rahmen - auch durch eigene Erkenntnisse sind wir bestrebt, die jeweils geeignetsten Diagnoseverfahren und Pflegemaßnahmen zu ermitteln und in die Praxis umzusetzen. Die Pflegeentwicklung wird in speziellen Qualitätszirkeln sowie eine Stabsstelle für Qualitätsmanagement (QMB), Pflegeentwicklung und Pflegeforschung vorangetrieben.